2026-01-28 05:05:00
Bei einem Schusswaffenvorfall, bei dem auch der US-Grenzschutz involviert war, ist ein Mensch im Bundesstaat Arizona schwer verletzt worden. Er befand sich in kritischem Zustand, wie die US-Sender NBC News und Fox News unter Berufung auf die zuständigen Behörden berichteten.
Das Pima County Sheriff Department im Süden des Bundesstaats bestätigte, dass der Grenzschutz (Border Patrol) bei dem Vorfall involviert war.
Er ereignete sich nach Angaben des Sheriff-Büros im Ort Arivaca, der nahe der Grenze der USA zu Mexiko liegt. Wie die US-Grenzschutzbehörde später mitteilte, wollten Beamte am Dienstagvormittag (Ortszeit) einen Wagen stoppen, woraufhin der Fahrer zu Fuß flüchtete.
Nach Darstellung der Behörde schoss die Person zuerst – Beamte hätten das Feuer erwidert und sie getroffen. Sie sei verletzt per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden.
Das Büro des Sheriffs habe mitgeteilt, dass es mit der Bundespolizei FBI und der Grenzschutzbehörde zusammenarbeite, berichtete der Sender ABC News.
Der Vorfall ereignete sich wenige Tage, nachdem in Minneapolis erneut eine Person von US-Bundesbeamten erschossen wurde. Die Kritik am Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE und dem Grenzschutz wächst. (dpa, Tsp)
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