School Closures in Lower Saxony and Bremen on Wednesday

2026-02-03 20:47:00

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Wegen des Winterwetters fällt am Mittwoch in zahlreichen Landkreisen und Städten in Niedersachsen sowie in Bremen der Unterricht aus. Der DWD warnt eindringlich.

Hannover/Bremen – Der Winter hat wieder zugeschlagen. Ab Dienstagabend (3. Februar) droht durch Eisregen gefährliches Glatteis. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bis Mittwochvormittag (4. Februar) sogar mit einer Unwetterwarnnung vor „Gefahr für Leib und Leben“. An vielen Schulen fällt auch der Unterricht aus.

In einigen Landkreisen fällt am Mittwoch in Niedersachsen die Schule aus. (Symbolbild) © Marcus Brandt/dpa

Winterwetter sorgt erneut für Schulausfälle in Niedersachsen und Bremen am Mittwoch

Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen listete bereits am späten Dienstagnachmittag betroffene Gebiete auf. An berufsbildenden Schulen findet dort in der Regel Distanzunterricht statt. Zu den betroffenen Landkreisen gehören, Stand 19:40 Uhr:

  • Landkreis Ammerland
  • Landkreis Aurich
  • Landkreis Cloppenburg
  • Landkreis Cuxhaven
  • Landkreis Diepholz
  • Landkreis Emsland
  • Landkreis Friesland
  • Landkreis Grafschaft Bad Bentheim
  • Landkreis Region Hannover
  • Landkreis Hildesheim
  • Landkreis Leer (je nach Schule eventuell Distanzunterricht)
  • Landkreis Nienburg an der Weser
  • Landkreis Oldenburg
  • Landkreis Osterholz
  • Landkreis Schaumburg
  • Landkreis Vechta
  • Landkreis Verden
  • Landkreis Wittmund
  • Landkreis Wesermarsch

Auch in den Städten Delmenhorst und Emden findet am Mittwoch kein regulärer Schulbetrieb statt. In Oldenburg startet der Unterricht an sämtlichen Schulen erst ab der dritten Stunde. Besonders ist die Lage auch im Landkreis Diepholz. Dort fällt der Unterricht wegen der Wetterlage und Streiks aus.

Gefahr durch Schneefall und gefrierenden Regen in vielen Teilen Niedersachsens

„Es besteht die Gefahr, dass Schneefall und gefrierender Regen in den frühen Morgenstunden für gefährliche Straßenverhältnisse sorgen“, erklärte die Stadt Oldenburg auf ihrer Website. Besonders die Kombination aus Schnee und gefrierendem Niederschlag birgt Risiken für den Schulweg.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes beginnt bereits am Dienstagabend leichter Schneefall im Süden und Südwesten des Bundeslandes. Stellenweise könnte dabei auch gefrierender Regen fallen, was die Glatteisgefahr deutlich erhöht. Im Laufe des Mittwochs werden die Schneefälle voraussichtlich weiter nach Norden ziehen. Vor allem im Westen Niedersachsens ist zeitweise mit gefrierendem Regen zu rechnen, so die Prognose.

Ebenfalls betroffen sind Bremen und Bremerhaven. Schülerinnen und Schüler sollen stattdessen von zu Hause aus lernen, wie die Bildungsbehörde mitteilte. Ziel sei es, den Schulbetrieb in sicherer Form aufrechtzuerhalten und das Risiko auf den Schulwegen zu minimieren. Auch in Niedersachsen gibt es vielerorts Schulausfälle.

Die Schulen blieben aber geöffnet, um eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, die zu Hause nicht betreut werden könnten. Die jeweiligen Schulen informierten Eltern über konkrete Regelungen und Abläufe, hieß es weiter. Aus Sicherheitsgründen sollen außerdem Sonderfahrten für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen entfallen, die normalerweise von Fahrdiensten gebracht werden.

Schulausfall-Entscheidung liegt bei Kreisen und Städten

Die Verantwortung darüber, ob der Unterricht witterungsbedingt komplett oder nur teilweise ausfällt, tragen die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte. Eine Verpflichtung zum Distanzunterricht gibt es für die Schulen nicht. (Quelle: dpa) (jr)

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