How to Restore Your Lawn: The Best Timing for Fertilizing and Scarifying

Lange Trockenperioden und Temperaturen über 30 Grad Celsius können Rasenflächen im Sommer extrem belasten und dazu führen, dass der Boden austrocknet und die Halme vergilben, wie gärtnerische Fachportale wie Samenhaus.de berichten. Wenn der Rasen verbrannt ist, stehen Gartenbesitzer vor der Herausforderung, die geschädigten Grünflächen durch gezielte Maßnahmen wie Bewässerung, Düngung oder Nachsaat wieder zu regenerieren.

Sommerliche Hitze und unzureichende Bewässerung sind die Hauptursachen für vertrocknete Rasenflächen, da Gras Feuchtigkeit bei hohen Temperaturen schlecht speichern kann. Neben der Witterung können auch anwendungsbedingte Fehler wie falsche Düngegaben, unzureichende Belüftung oder das Mähen des Rasens auf eine zu geringe Schnittlänge zu massiven Schäden führen, laut Samenhaus.de.

Ein besonders häufiger Fehler bei der Pflege ist die Bewässerung zur Mittagszeit. Durch intensive Sonneneinstrahlung kann es durch Wassertropfen auf den Halmen zu einem Lupeneffekt kommen, der die Pflanzen in kurzer Zeit verbrennt, so Samenhaus.de.

Den Schaden prüfen: Der Wurzeltest

Bevor mit der eigentlichen Regeneration begonnen wird, empfiehlt sich ein genauer Blick auf den Zustand der unterirdischen Pflanzenteile. Mit einem gezielten Wurzeltest lässt sich feststellen, ob der Rasen eine Chance auf Erholung hat oder ob eine komplette Erneuerung der Fläche notwendig ist, wie Samenhaus.de beschreibt.

Für diesen Test wird mit einem Spaten ein schmales Stück Rasen etwa 10 bis 15 Zentimeter tief aus dem Boden gehoben. Sind die Wurzeln im Untergrund noch intakt und lediglich die darüberliegenden Halme braun geworden, ist eine Rettung der Rasenfläche in der Regel gut möglich. Haben die Wurzeln jedoch stark gelitten und sind vollständig vertrocknet, hilft laut Samenhaus.de nur noch das Neuanlegen des betroffenen Bereichs.

Erste Hilfe durch angepasste Bewässerung und Düngung

Da Rasengräser von Natur aus robust sind, erholen sich intakte Pflanzen bei optimaler Pflege oft innerhalb von rund zehn Tagen, berichtet Samenhaus.de. Ein wichtiger Schritt ist das Ausbringen eines hochwertigen Rasendüngers nach Dosierungsanleitung, ohne dabei zu viel Material zu verwenden.

Im Anschluss an die Düngung ist die richtige Bewässerung entscheidend. Samenhaus.de rät dazu, entweder am frühen Morgen oder am besten abends nach Sonnenuntergang zu wässern, damit die Feuchtigkeit über Nacht in den Boden einziehen kann und die Pflanzen keinen Temperaturschock erleiden. Pro Quadratmeter sollte mit einer Wassermenge von etwa 10 bis 15 Litern gerechnet werden, um die geschädigten Wurzeln tiefgehend zu versorgen.

Schadhafte Stellen ausbessern und den Boden belüften

Für kleinere, karge Stellen im Rasen eignen sich spezielle Rasenpflaster-Mischungen, die aus einer Kombination aus Saatgut, Erde und Dünger bestehen. Vor dem Aufbringen dieser Mischung sollte der Boden leicht aufgelockert und mit Humus angereichert werden, um den Keimlingen einen optimalen Start zu ermöglichen, so Samenhaus.de.

How to Restore Your Lawn: The Best Timing for Fertilizing and Scarifying
Photo: samenhaus.de

Bei hartnäckigen und großflächigen Schäden empfiehlt sich der Einsatz eines Vertikutierers. Durch das Vertikutieren wird nicht nur abgestorbenes Material und moosartiger Bewuchs entfernt, sondern auch die Sauerstoffversorgung der Wurzeln durch eine bessere Bodenbelüftung gefördert, wie Samenhaus.de darlegt. Auf diese Weise können sowohl die geschädigten Stellen als auch die intakten Nachbarbereiche wieder kräftig nachwachsen.

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