Zusammenfassung des Artikels: Zunehmender Missbrauch und Drogenkonsum bei Minderjährigen in Wien
Der Artikel des ORF beleuchtet ein besorgniserregendes Problem in Wien: die Zunahme von Drogenkonsum und sexuellem Missbrauch bei minderjährigen Mädchen. Hier die wichtigsten Punkte:
* Missbrauchsmuster: Psychiaterin Plattner berichtet von Fällen, in denen Mädchen in eine Wohnung gelockt, mit Drogen versorgt und dann sexuell missbraucht werden. Die Täter nutzen zunächst Anerkennung, um Vertrauen aufzubauen, bevor sie zu entwertendem Verhalten und Missbrauch übergehen.
* Anwerben durch Gleichaltrige: Es wird gewarnt, dass drogenhändler gezielt Mädchen einsetzen, um andere Mädchen anzuwerben.
* Angst vor Anzeige: Die betroffenen Mädchen haben Angst, Anzeige zu erstatten, da sie befürchten, die Täter könnten auf freiem fuß bleiben und ihre Identität könnte preisgegeben werden.
* Tödliche Folgen: Der artikel berichtet von dem Tod der 16-jährigen Selma, die nach einer Überdosis Drogen in einem Hotel tot aufgefunden wurde.Es besteht der Verdacht, dass sie auch sexuell ausgebeutet wurde.
* Grenzen der Jugendhilfe: Die Kinder- und Jugendhilfe Wien betont, dass sie die Mädchen nicht einsperren kann und auf Beziehungsarbeit setzt. Es sei jedoch schwierig,in kurzer Zeit Vertrauen aufzubauen und tragische Fälle zu verhindern.
* Steigende Zahlen:
* Rettungseinsätze: Deutlicher Anstieg der Rettungseinsätze wegen Drogenvergiftungen bei minderjährigen (2025: 372,2024: 297).
* Krankenhausaufenthalte: Mehr Krankenhausaufenthalte von Minderjährigen aufgrund von Drogenkonsum (2025: 164, 2024: 120, 2023: 88).
* Drogentote: 7 unter 18-Jährige unter Obhut der Kinder- und Jugendhilfe starben 2025 an den Folgen von Drogenkonsum. Gesamtstatistiken für Wien und Österreich liegen noch nicht vor.
* Aktuelle Ermittlungen: Die Polizei wien führt Ermittlungen in dem Fall von Plattners Klientinnen durch, kann aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details nennen.
Der Artikel zeichnet ein düsteres Bild und unterstreicht die Notwendigkeit verstärkter Präventionsmaßnahmen und Unterstützung für gefährdete Jugendliche.






