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>Kitzbühel Super-G: Austrian Skiers Dominate Competition

>Kitzbühel Super-G: Austrian Skiers Dominate Competition

2026-01-23 07:07:00

Hermann Maier hält den Rekord mit fünf Super-G-Siegen in Kitzbühel, Kriechmayr hat 2021 triumphiert. Das Rennen habe zwar nicht den Stellenwert der Hahnenkamm-Abfahrt, erklärte der Oberösterreicher, „wenn man aber einen Super-G herauspicken kann im Weltcup-Zirkus, dann ist es der in Kitzbühel. Auch aufgrund der Geschichte mit dem Hermann.“

Während die Hoffnungen auf absolute Spitzenplätze in der Abfahrt am Samstag nach den bisherigen Saisonergebnissen im ÖSV-Lager nicht besonders groß sein werden, sieht es beim Super-G anders aus: Mit den Saisonsiegern Kriechmayr und Marco Schwarz, der am Freitag sein Renndebüt auf der Streif gibt, und insgesamt sechs Stockerlplätzen durch vier verschiedene Fahrer ist Österreich in dieser Disziplin die erfolgreichste Nation der bisherigen Saison.

Auftakt zum Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel

Mit dem Super-G wird das Hahnenkamm-Spektakel in Kitzbühel eröffnet. Die österreichischen Läufer gehen mit viel Zuversicht in das Heimrennen auf der Streif, da die bisherige Saisonbilanz Anlass zur Hoffnung gibt.

Neben Kriechmayr und Schwarz schafften es zudem Raphael Haaser (zweimal Dritter) und Stefan Babinsky (Zweiter) in den fünf Rennen auf das Stockerl. Die Kitz-Statistik befeuert den Optimismus zusätzlich, besteht auf der Streif-Alm doch beinahe Podestgarantie: In bisher 22 Rennen der zweitschnellsten Speed-Disziplin schaffte es nur 2019 kein ÖSV-Läufer auf die begehrtesten Plätze auf dem Stockerl.

GEPA/Matic Klansek (Archivbild)

Marco Schwarz hat in diesem Winter schon gezeigt, dass der Weg zum Sieg auch über ihn führt

Babinsky will „Hausaufgaben machen“

Bei Babinsky ist der Eindruck des Erfolges noch frisch. Im Super-G von Wengen schaffte es der Steirer als Zweiter hinter Giovanni Franzoni erstmals auf das Podest. „Es war ein brutal schöner Moment in meiner Karriere. Trotzdem ist es kein Wunschkonzert, und ich muss meine Hausaufgaben machen. Ich bin trotzdem noch der gleiche Mensch.“

Auf Kitzbühel freue er sich jedes Jahr speziell, sagte Babinsky – nicht nur, weil er vor zwei Jahren Abfahrtsvierter geworden ist. „Es ist vom ersten Tag weg so eine Begeisterung da, für das Rennen und unseren Sport. So viele Menschen hauen sich rein, dass wir von der Bergspitze bis ins Tal runterfahren können. Das macht es so schön.“

Haaser überraschte im Vorjahr

Haaser erlebte im Vorjahr ganz besondere Tage am Hahnenkamm. Nachdem er sich im Dezember das Kreuzband überdehnt hatte und zu einer Zwangspause gezwungen war, fuhr er beim Renncomeback im Super-G sensationell auf Platz zwei hinter Marco Odermatt. Die Gams-Trophäe steht seitdem prominent im Wohnzimmer.

Das Wissen, dass einem die Strecke liege, sei sicher kein Nachteil, sagte Haaser im Vorfeld gewohnt schaumgebremst. Nach seinem Vorjahreserfolg sei „der Druck vielleicht sogar höher, weil man wieder gleich performen will“.

Raphael Haaser während Super-G in Kitzbühel 2025

GEPA/Matic Klansek (Archivbild)

Raphael Haaser gelang im Vorjahr schon der Sprung auf das Podest

„Time to shine“ (Zeit zu glänzen), gab Christian Mitter, der sportliche Leiter Ski alpin im ÖSV, die Marschroute für das Heimspektakel vor. „Es bedarf wie immer ziemlichen Muts über die Hausbergkante, dass man die Schrägfahrt ordentlich erwischt.“ Laut ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer wird sich das Rennen wieder auf dem Hausberg entscheiden. „Es wird ein actiongeladener Super-G mit viel Tempo, viele Kurven sind da nicht mehr drin.“

Letzte Chance und zwei Debüts

Für Daniel Hemetsberger ist es das Rennen der letzten Olympiachance in dieser Disziplin. „Ich werde alles reinhauen, aber es braucht wahrscheinlich einen Sieg, dass ich dabei bin. Ist aber erfreulich, wir stehen im Super-G als Team echt geil da.“

Schwarz sagte über seine Streif-Premiere: „Das Abfahrtstraining hat mir wichtige Erkenntnisse gebracht. Ich freue mich sehr darauf.“ Lukas Feurstein, Andreas Ploier, Manuel Traninger, Vincent Wieser und Weltcup-Debütant Fabian Bachler vervollständigen das ÖSV-Aufgebot.

Nominierung von Bachler als Zeichen

Bachler gewann zuletzt am Pass Thurn einen Europacup-Super-G. „Für einen Speedler in Österreich gibt es nichts viel Cooleres, als in Kitzbühel sein Debüt zu geben. Ich bin bereit, fühle mich gut und wenn ich mein bestes Skifahren zeige, dann passt es auch da herunter“, sagte der 24-Jährige aus Ramsau am Dachstein.

Pfeifer wollte die Nominierung auch als generelles Zeichen für junge Läufer verstanden wissen. Einen Platz zu ergattern sei „nicht selbstverständlich, weil die Super-G-Mannschaft sehr, sehr stark ist“.

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