2026-01-25 23:36:00
Veröffentlicht am 25. Januar 2026, 20:46
/ ©Rettungshunde Graz
Eine Frau verlässt frühmorgens ihr Zuhause, fährt weg und kehrt nicht zurück. Stundenlang suchen Einsatzkräfte bei eisigen Bedingungen nach jeder Spur.
Raaba/Graz-Umgebung
25/01/2026
Eine Frau verlässt frühmorgens ihr Zuhause, fährt weg und kehrt nicht zurück. Stundenlang suchen Einsatzkräfte bei eisigen Bedingungen nach jeder Spur.
In Raaba-Grambach lief am Samstag eine große Suchaktion nach einer vermissten Frau. Polizei, Feuerwehr, Bergrettung und mehrere Hundestaffeln standen im Einsatz. Regen, Kälte und Eis machten die Suche besonders schwierig.
Am Sonntag, dem 25. Jänner 2026, ging um 10.55 Uhr ein Alarm der Landeswarnzentrale Steiermark ein. Der Einsatz galt der Unterstützung einer groß angelegten Suchaktion nach einer abgängigen Frau in Raaba-Grambach. „In den frühen Morgenstunden hat die Frau in unpassender Kleidung für diese Jahreszeit das Haus verlassen, fuhr mit dem Auto weg und kehrte nicht wieder nach Hause zurück“, geht aus einem Einsatzbericht der Organisation „Rettungshunde Graz“ hervor. Daraufhin wurden mehrere Einsatzkräfte zusammengezogen.
Suche unter schwierigen Bedingungen
Gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Bergrettung und mehreren Hundestaffeln begann die intensive Suche nach der Vermissten. Regen, Kälte und eisglatte Straßen erschwerten den Einsatz erheblich. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurde das Gebiet systematisch abgesucht. Ziel war es, möglichst rasch Hinweise auf den Aufenthaltsort der Frau oder ihres Fahrzeugs zu finden.
Hunde nehmen Autospur auf
Eine entscheidende Rolle spielten dabei die Organisation „Rettungshunde Graz“. Die Australian-Shepherd-Hündin April konnte direkt die sogenannte Car-Trail-Spur der Vermissten aufnehmen. Über eine Strecke von 4,2 Kilometern folgten die Hunde der Autospur der Frau. Von einem Car-Trail spricht man, wenn eine gesuchte Person eine Strecke mit dem Auto zurückgelegt hat.

©Rettungshunde Graz
Einsatzkräfte und Hundestaffeln suchten in Raaba-Grambach nach der vermissten Frau.
Taktik wurde angepasst
Aufgrund der schlechten Witterung entschied sich das Team, die Suchtaktik anzupassen. Statt weiter zu Fuß der Straße zu folgen, konzentrierten sich die Hundeführer auf Kreuzungen. So sollte die mögliche Fahrtroute der Frau rekonstruiert und ihr Fahrzeug schneller gefunden werden. Der Trail konnte schließlich durch das Auffinden eines Gegenstands bestätigt werden, der der vermissten Person zugeordnet werden konnte. Dieser wurde von der Polizei gesichert. Am späteren Nachmittag entschied die Einsatzleitung, den Sucheinsatz vorerst einzustellen.







