Hier ist eine Zusammenfassung des Artikels:
Zürich bietet kostenlose medizinische Grundversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung
Die Stadt Zürich hat beschlossen, ein Pilotprojekt zur kostenlosen medizinischen Grundversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung dauerhaft zu machen. Dazu gehören insbesondere Migranten ohne Papiere und Personen, deren Krankenversicherung ausgesetzt wurde.
Wesentliche Punkte:
* Was wird angeboten? Die Regelung ermöglicht es Betroffenen, nicht nur in Notfällen, sondern auch bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck einen Arzt aufzusuchen.
* Finanzierung: Die Stadt Zürich finanziert das System. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Schweizer Franken, wovon sich die Stadt einen Beitrag vom Kanton erhofft.
* Unterstützung im Parlament: Die Grünen, die Alternative Liste (AL) und die Sozialdemokratische Partei (SP) sowie die Mitte Partei und die Grünliberale Partei haben die Regelung unterstützt.
* Kritik: Die Freisinnig Demokratische Partei (FDP) und die Schweizerische Volkspartei (SVP) kritisierten die Massnahme. Die FDP bemängelte mangelnde Klarheit über die Verantwortlichkeiten während der Pilotphase und die SVP befürchtete eine Zunahme von Menschen ohne Krankenversicherung in Zürich.
* Argumente der Befürworter: Die Befürworter argumentierten, dass die Massnahme langfristig Kosten sparen würde, da Menschen früher medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und nicht schwer krank in der Notaufnahme landen würden. Zudem wurde die “menschliche Würde” und die “Solidarität” betont.
* Betroffene: Die Regelung kann auf etwa 11.000 bis 14.000 Personen ohne Krankenversicherung ausgeweitet werden.









