2026-01-20 11:03:00
12:10 Uhr
Jannik Sinner enttäuscht seine Fans ein wenig – und zieht in die nächste Runde ein
Seine Fans hätten wohl mehr gewollt: Titelverteidiger Jannik Sinner hat zum Auftakt bei den Australian Open nur kurz auf dem Platz stehen müssen. Der Italiener führte in Melbourne in seinem ersten Match mit 6:2, 6:1, als sein französischer Gegner Hugo Gaston wegen einer Verletzung aufgeben musste.
Die Zuschauer in der Rod Laver Arena bekamen Sinner so nur 68 Minuten zu sehen. Der Weltranglisten-Zweite hat das erste Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison in den vergangenen beiden Jahren gewonnen. Auch in dieser Saison ist er zusammen mit dem Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanier der große Favorit auf den Titel.
11:30 Uhr
Struff schafft unrühmliches zehntes Melbourne-Jubiläum
Tennis-Routinier Jan-Lennard Struff hat bei den Australian Open den Einzug in die zweite Runde verpasst. Der Davis-Cup-Profi musste sich dem Tschechen Vit Kopriva in fünf Sätzen mit 6:4, 2:6, 6:2, 3:6, 1:6 geschlagen geben. Für Struff war es bereits die zehnte Erstrunden-Niederlage in Melbourne.
Damit sind bei den Männern nur noch zwei Deutsche dabei. Alexander Zverev bekommt es in seinem Zweitrundenspiel an diesem Mittwoch (8.30 Uhr MEZ/Eurosport) mit dem Franzosen Alexandre Müller zu tun. Zuvor trifft Yannick Hanfmann auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien. Daniel Altmaier war wie Struff in der ersten Runde ausgeschieden.
11:09 Uhr
Seltener Schlagabtausch: Eishockey-Torhüter prügeln aufeinander ein
Im Eishockey sind tätliche Auseinandersetzungen unter den Spielern auf dem Eis keine Seltenheit. Doch beim Spiel zwischen den Florida Panthers und den San Jose Sharks prügeln sich plötzlich die beiden Torhüter.
10:30 Uhr
DFB-Star verlässt Barça: Ter Stegens Wechsel hängt nur noch am Medizincheck
Der Wechsel von Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona steht unmittelbar bevor. Der 33-Jährige gehört nicht zum Kader der Katalanen für das Champions-League-Spiel morgen bei Slavia Prag.
Stattdessen erteilte Barça laut spanischen Medien seinem Ex-Kapitän die Erlaubnis, heute zum Medizincheck nach Girona zu reisen. Sollte da alles glattlaufen, wechselt ter Stegen auf Leihbasis bis zum Saisonende zum abstiegsbedrohten Ligakontrahenten – der allerdings mit zuletzt drei Siegen in Serie eine beeindruckende Serie hingelegt hat und sich von den Abstiegsrängen entfernt hat. Mit nur einem Gegentor in den letzten knapp 300 Ligaminuten beeindruckte die einstige Schießbude der Liga auch defensiv.
Mit dem Wechsel hofft der Ex-Gladbacher auf mehr Spielpraxis, um bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada als Nummer eins im Tor der deutschen Nationalmannschaft zu stehen. Ter Stegen war 2014 zum FC Barcelona gewechselt, in den letzten Jahren war der Deutsche Kapitän des Großklubs. Doch nach einer schweren Knieverletzung im Herbst 2014 kehrte er nicht mehr ins Tor der Katalanen zurück
09:49 Uhr
Wilde England-Gerüchte um Niko Kovac
Borussia Dortmund spielt unter Niko Kovac zwar selten schön, aber ziemlich erfolgreich. Die gute Arbeit des BVB-Trainers soll nun den dauerkriselnden Premier-League-Giganten Manchester United auf den Plan gerufen haben. Wie “Sky” berichtet, steht Kovac auf der Shortlist der Red Devils, die für den kommenden Sommer einen Nachfolger für den entlassenen Ruben Amorim beziehungsweise Interimsnachfolger Michael Carrick suchen.
United soll sich bereits nach Kovacs Situation erkundigt haben, federführend dabei ist demnach Manchesters deutscher Manager Christopher Vivell. Zuletzt soll Kovacs Name auch beim FC Chelsea diskutiert worden sein. Nach der Entlassung von Enzo Maresca entschieden sich die Blues aber für den Engländer Liam Rosenior, der vom Farmklub Racing Straßburg an die Stamford Bridge wechselte.
Kovac, berichtet “Sky” unter Berufung auf das engste Umfeld des BVB-Übungsleiters weiter, könne sich “perspektivisch” und “in ferner Zukunft” ein Engagement auf der Insel vorstellen. Dass der 54-Jährige zeitnah Uniteds Lockrufen erliegen könnte, scheint also derzeit eher unwahrscheinlich zu sein.
Mehr zu den heißen Gerüchten hier bei sport.de
09:21 Uhr
Es ging um die Ehre: Hanning erklärt DHB-Befreiungsschlag
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht bereits in der Vorrunde der EM vor dem Aus. Mitfavorit Spanien erlebt im direkten Duell jedoch eine Niederlage. Bob Hanning erklärt, wie der Befreiungsschlag zustande kommt.
08:51 Uhr
Ruft die Premier League? BVB-Star spricht über möglichen Wechsel
Mit einem Lächeln hat Felix Nmecha auf eine Frage zur englischen Liga als mögliches zukünftiges Karriereziel reagiert. “Ob ich in der Premier League spielen will oder nicht, werde ich jetzt nicht sagen”, sagte der deutsche Fußball-Nationalspieler vor dem Champions-League-Spiel mit Borussia Dortmund bei Tottenham Hotspur. “Ich glaube, für mich ist es einfach wichtig, dass wir dieses Spiel gewinnen und ich diesen besonderen Tag hoffentlich genieße. “Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler ist in England aufgewachsen und wurde bei Manchester City ausgebildet. Sein Bruder Lukas Nmecha spielt bei Leeds United.
07:57 Uhr
Es geht um den Aufschlag: Novak Djokovic klagt Weltranglistenersten Alcaraz an
Der Griff an den Schläger, das gleichmäßige Tempo und die kompakte Ausholbewegung: Der neue, leicht veränderte Aufschlag des Weltranglistenersten Carlos Alcaraz sorgt in der Tennis-Welt für Gesprächsstoff. Der Grund? Es handele sich um eine Kopie von Novak Djokovic. Der Altmeister aus Serbien reagierte umgehend. “Gleich als ich es gesehen habe, habe ich ihm eine Nachricht geschickt. Ich sagte, ‘Wir müssen über die Urheberrechte sprechen’“, scherzte Djokovic.
Mit einem Lächeln fuhr der 38-Jährige nach seinem Auftaktsieg über den Spanier Pedro Martinez fort. “Ich habe ihm gesagt, wir müssen über einen Prozentsatz seiner Gewinne sprechen“, sagte Djokovic: “Ich erwarte für jedes Ass eine Beteiligung an mich. Mal sehen, ob er sich an die Vereinbarung hält. “Alcaraz hatte zuvor selbst eingeräumt, dass es eine gewisse Übereinstimmung gebe. “Ich hatte nicht vor, denselben Aufschlag wie Djokovic zu machen. Aber letztendlich sehe ich sogar die Ähnlichkeiten”, hatte der Spanier vor dem Turnierstart gesagt. Doch es gehe ihm schlicht darum, seinen Aufschlag stetig zu verbessern – kleine Anpassungen inklusive.
Zu lockeren Auftaktsiegen hat der Aufschlag sowohl ihm als auch Djokovic verholfen. Alcaraz setzte sich am Sonntag mit 6:3, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den Australier Adam Walton durch und trifft nun in der zweiten Runde auf Davis-Cup-Spieler Yannick Hanfmann. Nach insgesamt sechs Grand-Slam-Titeln in Wimbledon, sowie bei den French Open und den US Open will Alcaraz nun auch in Melbourne triumphieren .Der Grand-Slam-Rekordsieger Djokovic jagt weiter seinen 25. Titel und schlug in der ersten Runde Martinez 6:3, 6:2, 6:2. Nächster Gegner des aktuellen Weltranglistenvierten ist der italienische Qualifikant Francesco Maestrelli.
07:18 Uhr
“Die Leute interessiert nicht, wenn …”: Matthäus macht Weltfußballer-Ansage
Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist Bayern Münchens Michael Olise ein potenzieller Weltfußballer-Kandidat. Doch dafür benötigt der Franzose mehr als tolle Leistungen in der Fußball-Bundesliga, laut Matthäus müsste der Offensivspieler große Titel gewinnen. “Die Leute, die den Weltfußballer wählen, interessiert nicht, wenn Bayern 5:1 in Leipzig gewinnt”, urteilte der 64-Jährige in seiner Sky-Kolumne. “Wenn ein anderer Spieler den Champions-League- oder Weltmeistertitel vorweist, kann Olise noch zehn Tore mehr für den FC Bayern schießen. Es geht nur um die Erfolge mit der Mannschaft.”
Beispielgebend für seine These bezog sich der Weltmeister von 1990 auf den jüngst ausgezeichneten Ousmane Dembélé. Dieser käme lediglich auf “ein richtig gutes halbes Jahr”, erhielt im Dezember vergangenen Jahres dennoch die begehrten Trophäe. Meisterschaft und Königsklassen-Triumph hätten den Ausschlag gegeben, so Matthäus. Die Voraussetzung dafür sieht Matthäus bei den Bayern und Olise gegeben: “Man spielt noch schneller, selbstbewusster nach vorne und läuft noch mehr. Es stimmen nicht nur die Punkte, es fallen auch die Rekorde.”
06:41 Uhr
Rückschlag vor Champions League: BVB für längere Zeit ohne Mittelfeld-Boss
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss vorerst weiter auf den österreichischen Nationalspieler Marcel Sabitzer verzichten. “Sabi hat Wadenprobleme gehabt. Es ist soweit nichts Spektakuläres, aber wir müssen einige Zeit Pause machen. Die Wade ist ein sehr beanspruchter Muskel”, sagte Trainer Niko Kovac am Montagabend vor dem Champions-League-Spiel bei Tottenham Hotspur (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de).
Mittelfeldspieler Sabitzer hatte wegen der Wadenprobleme bereits das 3:2 in der Liga gegen den FC St. Pauli verpasst. Dort wurde er in der Startelf von Jobe Bellingham vertreten. Der Engländer wird aller Voraussicht nach auch am Dienstag in London neben dem gesetzten Felix Nmecha beginnen. Die offensivere Lösung wäre Carney Chukwuemeka. Salih Özcan, der auf dieser Position ebenfalls spielt, ist für die Champions League nicht gemeldet.
05:46 Uhr
“Anti-Handballer” retten Deutschland: Wolff bittet um Vergebung
Andreas Wolff verteilte nach dem Einzug der DHB-Auswahl in die EM-Hauptrunde ein dickes Lob an die “Anti-Handballer” aus Österreich. Ausgerechnet der vom deutschen Torwart-Routinier zu Turnierbeginn für seine Spielweise kritisierte Nachbar hatte dem Olympia-Zweiten mit einem Sieg gegen Serbien entscheidende Schützenhilfe geleistet.
“Vielen Dank an die Österreicher, die absolut Charakter gezeigt und uns wirklich geholfen haben. Der Sieg hat uns viel Druck genommen. Wenn du ins Spiel gehst mit dem Wissen, du musst mit drei Toren gegen Spanien gewinnen, ist das keine angenehme Situation. Dass die Österreicher das durchgezogen haben, ist aller Ehren wert”, sagte Wolff nach dem 34:32-Sieg der DHB-Auswahl im Vorrundenfinale gegen Spanien.
Vor dem mit 30:27 gewonnenen Auftaktspiel gegen Österreich hatte der 34 Jahre alte Wolff den Spielstil des Nachbarn als unattraktiven “Anti-Handball” bezeichnet und gelästert: “Das möchte auch eigentlich keiner sehen.” Nach dem Sieg über Spanien fand Wolff nun versöhnliche Worte: “Österreich, ich nehme alles zurück”, schrieb er auf Instagram und versah die Zeile mit einem Herz-Symbol. Mit dem 26:25-Sieg gegen Serbien hatten die Österreicher der deutschen Mannschaft eine deutlich bessere Ausgangsposition für das Duell mit Spanien verschafft. Dadurch hätte der DHB-Auswahl schon ein Remis zum Weiterkommen genügt. Bei einem serbischen Sieg hätte Deutschland mit drei Toren Vorsprung gewinnen müssen.