2026-01-10 15:34:00
TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – Neue Forschungsergebnisse aus Japan werfen Licht auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer. Eine Überaktivierung bestimmter Proteine im weiblichen Gehirn könnte das Wachstum neuer Neuronen hemmen und somit die Krankheit verschlimmern. Diese Entdeckung könnte den Weg für neue therapeutische Ansätze ebnen, die darauf abzielen, die Gehirnfunktion bei Betroffenen wiederherzustellen.
Heutige Tagesdeals bei Amazon! ˗ˋˏ$ˎˊ˗
Alzheimer ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen, die vor allem ältere Menschen betrifft. In den USA sind über 7 Millionen Menschen betroffen, wobei Frauen fast zwei Drittel der Patienten ausmachen. Diese Diskrepanz bleibt bestehen, selbst wenn man die längere Lebenserwartung von Frauen berücksichtigt. Wissenschaftler versuchen nun, die biologischen Ursachen für diese Geschlechterunterschiede zu verstehen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei der Hippocampus, ein Bereich des Gehirns, der für Lernen und Gedächtnis entscheidend ist. Hier findet auch die Neurogenese statt, also die Bildung neuer Neuronen. Bei Alzheimer-Patienten ist diese Fähigkeit stark eingeschränkt, was zum kognitiven Abbau beiträgt. Forscher haben nun herausgefunden, dass eine Familie von Signalmolekülen, die sogenannten Knochenmorphogenetischen Proteine (BMPs), in diesem Prozess eine Schlüsselrolle spielen.
Eine Studie von Wissenschaftlern der Waseda University und des RIKEN Center for Brain Science in Japan hat gezeigt, dass BMPs im weiblichen Gehirn überaktiv sind und das Wachstum neuer Neuronen hemmen. Besonders die Proteine BMP4, BMP6 und BMP7 sind in weiblichen Alzheimer-Modellmäusen stärker ausgeprägt als in männlichen. Diese Überaktivierung könnte die Regeneration von Gehirnzellen behindern und somit die Symptome der Krankheit verschlimmern.
Interessanterweise scheint das weibliche Hormon Östrogen eine Rolle bei der Regulation dieser Proteine zu spielen. In Experimenten mit Nervenzellen wurde festgestellt, dass Östrogen die Expression von BMPs erhöht. Dies könnte erklären, warum Frauen stärker von der Krankheit betroffen sind, obwohl Östrogen in anderen Kontexten als neuroprotektiv gilt. Die Forscher vermuten, dass die Dysregulation der Östrogensignalwege, und nicht nur die Hormonspiegel selbst, eine Rolle spielt.
Die Ergebnisse dieser Studie eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung von Alzheimer. Durch die Hemmung der BMP-Signalwege könnte es möglich sein, die Neurogenese zu fördern und die Gehirnfunktion zu verbessern. Dies könnte eine ergänzende Therapie zu bestehenden Ansätzen darstellen, die sich auf die Entfernung von Amyloid-Plaques konzentrieren. Die Erkenntnisse unterstreichen auch die Bedeutung, geschlechtsspezifische Unterschiede in der medizinischen Forschung zu berücksichtigen, um effektive Behandlungen für alle Patienten zu entwickeln.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
Bestseller Nr. 1 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 2 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 3 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 4 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 5 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: “Unterschiede bei Alzheimer: Wie Proteine das Gehirnwachstum beeinflussen”.















