bewegungsmangel: Eine wachsende Gesundheitsgefahr – und was wir dagegen tun können
Die zunehmende Inaktivität in unserer Gesellschaft stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Studien zeigen, dass erwachsene durchschnittlich neun Stunden täglich im Sitzen verbringen, bei jungen Erwachsenen sind es oft sogar mehr als zehn.
Diese mangelnde Bewegung hat gravierende Folgen und belastet Gesundheitssysteme weltweit. Krankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen, verursachen enorme Kosten. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist mangelnde körperliche Aktivität einer der führenden Risikofaktoren für nicht-übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,Diabetes,bestimmte Krebsarten und psychische Erkrankungen [https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/physical-activity].
Die Lösung: Kleine schritte mit großer Wirkung
Die neuen Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit,Prävention im Gesundheitswesen stärker zu priorisieren. Positiv ist, dass bereits kleine Veränderungen im Alltag das Risiko deutlich senken können:
* Kurze Strecken zu fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen: Autofahrten für kurze Distanzen durch spaziergänge oder Radtouren ersetzen.
* Bewegungspausen im Büro einplanen: Regelmäßige Unterbrechungen der sitzenden Tätigkeit durch kurze Dehnübungen oder einen kurzen Spaziergang.
* Aktive Integration in den Alltag: Treppen statt Aufzug nutzen, in der Mittagspause einen Spaziergang machen oder aktive Transportmittel wählen.
Darüber hinaus ist gezieltes Krafttraining besonders effektiv, da es Muskeln stärkt, den Stoffwechsel ankurbelt und langfristig das risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen reduziert. Es gibt zahlreiche Ressourcen, die einfache Übungen für zu Hause anbieten.
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Experten betonen auch die Bedeutung der Berücksichtigung sozialer Ungleichheiten bei der Förderung von Bewegung. Studien zeigen, dass frauen und Menschen mit niedrigerem bildungsstand häufiger von den negativen Auswirkungen von Bewegungsmangel betroffen sind [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6266964/].Daher müssen zukünftige Förderprogramme diese Faktoren berücksichtigen, um eine gerechte Gesundheitsförderung zu gewährleisten.
Der Appell ist klar: Bewegung muss ein fester Bestandteil unserer täglichen Routine werden, um die Gesundheit zu erhalten und die Belastung der Gesundheitssysteme zu reduzieren.
Quelle:
* Weltgesundheitsorganisation (WHO): https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/physical-activity
* National Center for Biotechnology Details (NCBI): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6266964/
Hinweis: Die Informationen in