Bremen Public Transport Disruption: How to Travel on Monday

2026-01-31 05:06:00

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Die Gewerkschaft Verdi bestreikt die BSAG. Am Montag stehen Busse und Bahnen in Bremen still. Fahrgäste haben aber Alternativen. Die kommen aus dem Nachbarland.

Bremen – Der angekündigte Streik bei der BSAG trifft viele Pendlerinnen und Pendler hart. Am Montag (2. Februar) findet ein bundesweiter Warnstreik im städtischen Nahverkehr statt. Die Gewerkschaft Verdi hat dazu auch Beschäftigte der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zum Streik aufgerufen. Von Montag, 3 Uhr bis Dienstag, 3 Uhr stehen alle Busse und Bahnen der BSAG in Bremen still – und damit der gesamte Nahverkehr der Hansestadt. Das kündigte die BSAG bereits kurz nach dem Bekanntwerden der Streikpläne am Freitagvormittag an. Pendlerinnen und Pendler haben jedoch Alternativen. Wir zeigen welche.

Am Montag stehen Busse und Straßenbahnen der BSAG still (Archivbild). © Sina Schuldt/dpa

„Fahren trotz Streik“: Einige Busse aus Niedersachsen fahren auch am Montag auch Bremen an

Der Streik wirkt sich nur auf die städtischen Verkehrsunternehmen aus, mit denen Verdi derzeit über einen neuen Manteltarifvertrag verhandelt. Das betrifft im Fall von Bremen die BSAG. In Niedersachsen sind Streiks wegen einer immer noch gültigen Friedenspflicht derzeit vom Tisch. Dort fahren die Busse und Bahnen nach Plan.

Gleiches gilt auch für Busse, die von Niedersachsen aus nach Bremen fahren. „Die Überlandbusse des VBN fahren trotz Streik“, erklärt ein Sprecher des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen auf Nachfrage unserer Redaktion. Bedeutet: Wer am Montag in Bremen unterwegs sein möchte, kann nach Möglichkeit einen Überlandbus dafür nutzen. Die Linien fahren gleich mehrere Halte im Stadtgebiet an – abseits der City allerdings in der Regel nicht alle, die die regulär BSAG bedient. Zu den besagten Linien gehören:

  • Linien 101, 102, 113, 120 und 121 (nach Bassum, Syke, Seckenhausen und Kirchweyhe)
  • Linien 204, 214, 226, 227, 237 und 238 (nach Delmenhorst, Stuhr, Wildeshausen, Hude und Ganderkesee)
  • Linien 630, 654, 660, 668, 670 und 667 (nach Zeven, Werschenrege, Hagen, Osterholz-Scharmbeck und Uthlede)
  • Linien 730, 739, 740, 750 (nach Ottersberg, Posthausen, Verden und Morsum)

Alternative für Pendler: Auch Züge von Niedersachsen nach Bremen fahren

Ebenfalls nicht vom Streik betroffen sind die Züge, die von Bremen nach Niedersachsen oder in umgekehrter Richtung fahren. Dazu gehören insbesondere die Regio-S-Bahnlinien RS1, RS2, RS3, RS4, RS6 und RS30. Auch die Regionalbahnen und der Fernverkehr der Deutschen Bahn sind vom Verdi-Streik nicht betroffen, namentlich die Linien RE1, RE8 und RE9, auf denen allerdings aktuell ältere Fahrzeuge fahren, da die seit Langem erwarteten Züge noch nicht geliefert worden sind.

Grund für die Streikmaßnahmen sind die stockenden Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (KAV). Dabei fordert Verdi für den Manteltarifvertrag unter anderem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit, eine Verkürzung der Schichtzeiten, eine Verlängerung der Ruhezeiten und eine Erhöhung von Zuschlägen für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. Die BSAG bezeichnete die nun angekündigten Streiks als „zum jetzigen Zeitpunkt der Verhandlungen unangemessen“. Die Signale stehen dennoch erst einmal auf Streik. (Quelle: Verdi, BSAG, VBN, eigene Recherche) (jr)

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